Der richtige Bodenbelag für die Holzgarage

Ein Holzgaragen-Boden muss vielem standhalten: Das Gewicht der Konstruktion an sich und die Bewegungen des schweren Autos müssen ausgehalten werden. Außerdem soll es ja auch noch optisch zum Haus passen. Gerne zeigen wir Ihnen hier auf, was bei der Bodenauswahl beachtet werden muss und welche Bodenbeläge dafür geeignet sind.

Welche Anforderungen muss der Bodenbelag für die Holzgarage erfüllen?

Eine Holzgarage ist eine gute und allseits beliebte Alternative zur normalen Garage – das Fahrzeug kann entsprechend untergestellt werden, es ist nur eben nicht vollständig ummauert, aber dennoch geschützt. Garagen aus Holz schaue sehr ansprechend aus und sind sehr beliebt – welche Gründe dafürsprechen und wie ein Holzgarage gebaut werden kann, erläutern wir Ihnen hier.

Der Boden muss generell erst einmal in der Lage sein, dem Gewicht der Garage samt künftigem „Inhalt“ (Gartenmöbel, Auto, Motorrad etc.) Stand zu halten. Tragfähigkeit und Stabilität sind daher Basis-Eigenschaften des Bodenbelages. Außerdem muss er ebenmäßig beschaffen sein, damit sich keine Wasserablagerungen bilden können an vereinzelten Stellen. Der Holzgaragen-Boden nicht nur Gewicht, sondern auch der Witterung ausgesetzt! Der Belag muss ein Ablaufen des Wassers sicherstellen – sonst kann das geparkte Fahrzeug anfangen zu rosten. Daher braucht der Belag eine solide Grundlage.

Erstellen einer soliden Grundlage

Bevor der Bau der Holzgarage gestartet wird, muss herausgefunden werden, ob der Boden eben ist. Ist dies nicht der Fall, muss dieser bereits vor der Fundament-Errichtung ausgeglichen werden. Wenn der Boden begradigt ist, erfolgt der Bau des Fundaments. Dies sichert dem Fahrzeug in der Holzgarage einen sicheren Stand zu. Man hat die Wahl zwischen einem Beton-, Streifen- oder Punktfundament. Vor- und Nachteile sowie Aufbauanleitungen haben wir hier bereits für Sie zusammengeschrieben. So ist Ihr Boden dann bereit für ein robustes und widerstandsfähiges Finish mit dem richtigen Belag.

Materialien für den Holzgaragen-Boden

Der Bodenbelag ist der Teil des Garagenbodens, der einen direkten Kontakt mit dem Fahrzeug hat. Daher muss dieser eben und rutschfest sein. Diese Eigenschaften können verhärtete Schotterschichten, genauso wie Pflastersteine oder Beton aufweisen. Gehen wir die Eigenschaften und Besonderheiten der Materialien Mal nacheinander durch:

Splitt, Kies oder Schotter für den Boden der Holzgarage

Der wenigste Aufwand muss der Bauherr bei einer verhärteten Schicht aus Kies, Splitt oder Schott betreiben. Hier ist keine großartige Vorarbeit nötig: Alles, was man benötigt, ist ein Betonfundament und ausreichende Mengen Füllmaterial. Eine Randbefestigung ist keine Pflicht, kann man aber gut zum Schutz umliegender Rasen- oder Teerflächen erstellen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Wasser durch die Steine gut versickert.

Jedoch kann mit losen Steinchen gleichzeitig die Gefahr von Lackschäden entstehen. Noch dazu können sich durch den hohen Druck und die daraus entstehende Belastung Fahrrinnen bilden, die dem Autoreifen langfristig schaden und früher oder später neuen Arbeitsaufwand bereiten. Auch Unkraut wird durch die lockere Schicht nicht aufgehalten – dies bedeutet, dass eine Splitt-, Kies-, oder Schotterschicht langfristig auch eine gewisse Menge Arbeit mit sich bringt.

Rasenkammer- oder Pflastersteine für die Holzgarage

Pflastersteine sind z.B. aus Zement erhältlich – so lassen sie sich sauber zuschneiden und akkurat verlegen. Ein anderer Rohstoff für die Herstellung von Pflastersteinen ist Naturstein. Daneben eignen sich auch Rasenkammersteine für ein Pflaster der neuen Holzgarage. Bewachsen mit Rasen, lockern diese kleinen Öffnungen den grauen Belag optisch auf – jedoch bedeutet der Bewuchs auch aufwändige Pflege. Will man darauf verzichten, kann man die Zwischenräume dagegen auch mit Splitt füllen. Nachteil von Pflasterböden ist jedoch die aufwändige Pflege: Unkraut hat in den Zwischenräumen der Steine leichtes Spiel, im Herbst setzen sich schnell lose Blätter fest und auch das Entfernen von Schnee wird durch die leichten Unebenheiten erschwert.

Asphalt

Solche Probleme umgeht man mit einem Bodenbelag aus Asphalt. Dieser zeichnet sich durch seine besonders hohe Belastbarkeit und noch dazu eine extrem lange Haltbarkeit aus. Diese verdankt er u.a. der kompakten Zusammensetzung, die den Belag vor Schäden durch Feuchtigkeit schützt. Noch dazu besitzt Asphalt eine hohe Trittschalldämmung, die der Erholung im eigenen zu Hause zu Gute kommt. Die Reifen Ihres Autos werden den elastischen Untergrund mit einem langen Durchhaltevermögen danken.

Asphaltierung

Wie fast überall: Auch beim Bodenbelag hat Qualität ihren Preis - da für die Asphaltierung Profis und spezielle Werkzeuge gebraucht werden, ist diese Variante meist die teuerste. Vor der Asphaltierung der Holzgarage muss man aufwändige Vorarbeiten leisten und den Untergrund tiefgehend bearbeiten. Außerdem bedarf es der Einrichtung einer Entwässerungsrinne, um das Ablaufen des Wassers zu garantieren. Da für diese Arbeit spezielle Maschinen benötigt werden, kann diese Art des Bodenbelags sehr teuer werden.

Beton

Bei einem Betonfundament muss dieses nicht unter einem Belag versteckt werden. Auch Beton kann man wunderbar als Holzgaragenboden nutzen – jedoch nur in einer bestimmten Mischung und mit schützender Lackschicht. Wer keinen zusätzlichen Belag auf dem Betonfundament anbringen möchten, sollte den Beton versiegeln! So verschließt man die Poren des Materials und bewahrt den Boden vor vorzeitiger Alterung. So schützt diese Schicht vor Rutschgefahr und UV-Strahlen. Für einen robusten Boden sorgt z.B. eine Beschichtung mit Epoxidharz.

Zusammengefasste Möglichkeiten für den richtigen Holzgaragen-Boden

Damit Sie den Überblick behalten und den passenden Boden für Ihre neue Holzgarage finden, haben wir hier zum Schluss noch einmal die Vor- und Nachteile aller Bodenbeläge zusammengefasst.

  • Splitt, Kies, Schotter – Vorteile: Geringer Bauaufwand - Geringe Kosten - Keine Gefahr von Wasserablagerungen, Nachteile: Gefahr von Lackschäden - Anfällig für Unkraut - Hoher Aufwand bei der Reinigung
  • Rasenkammersteine, Pflastersteine – Vorteile: Ansprechende Optik - Problemlose Anpassung an eine Fläche möglich - Mittlere Kosten, Nachteile: Hohe Anfälligkeit für Unkraut - Großer Aufwand bei der Reinigung
  • Asphalt - Vorteile: Mühelose Pflege und Reinigung - Extrem robust - Lange Haltbarkeit - Trittschalldämmung – Elastisch, Nachteile: Hohe Kosten - Hoher Bauaufwand - Entwässerungsrinne nötig: Sonst Gefahr von Wasserablagerungen
  • Beton – Vorteile: Geringer Bauaufwand - Geringe Kosten - Mühelose Pflege und Reinigung - Optische Gestaltung mit Lack möglich, Nachteile: Entwässerungsrinne nötig (sonst Gefahr von Wasserablagerungen) - Versiegelung nötig (sonst Rutschgefahr und frühzeitige Alterung)

Mit einem gut ausgewählten Garagen-Boden tut man nicht nur seinem Fahrzeug, sondern auch dem Gesamteindruck des Grundstücks einen Gefallen. Es wertet optisch einfach auf. Eine Extraportion Sorgfalt wird also belohnt!

Weiterführende nützliche Informationen: 

  1. Holzgaragen online günstig kaufen und dabei richtig Geld sparen
  2. Wie streicht man ein Garagentor?
  3. Alternativen zur Holzgarage
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