Gartenhaus Tipps für die nasskalte Jahreszeit

Mit dem Herbstanfang fallen nicht nur Blätter sondern auch Regentropfen auf ihr neu gekauftes Gartenhaus hinab. Ist dies etwas schlechtes?

Über den Regen wird sich ständig beschwert, dabei bringt er Leben in unseren Garten. Der Regen sorgt für die schönen und prächtigen Farben unserer Pflanzen und versorgt sie mit genügend Mineralien, damit sie besonders prachtvoll aufblühen können. Deshalb sollten wir dankbar sein, denn es gibt andere Regionen, dort leiden nicht nur Pflanzen sondern auch Menschen unter dem vorherrschenden Wassermangel. Die Gärten sind braun und die Pflanzen verbrannt und schwach. Das maritime Klima in Deutschland beschert uns demnach einen wunderschönen Garten, an dem wir uns täglich wieder aufs Neue erfreuen können.

Zweckmäßiger Regengarten

Um die Vorteile, die der Regen mit sich bringt, zu nutzen, können Sie einen natürlich angelegten Regengarten am Gartenhaus integrieren. Vor der Montage eines Gartenhauses können Sie darauf achten, ob in Ihrem Garten eventuell schon eine natürliche Senke vorzufinden ist, ansonsten besteht immer die Möglichkeit eine ausheben zu lassen. Das Regenwasser kann sich somit dort sammeln und Pflanzen, wie Schilf, Schwertlilien, Binsen oder Hartriegel, die sonst nur in Feuchtgebieten heimisch sind, haben eine Chance sich zu entfalten und ihrem Garten eine besondere Alternative zu bieten. Wenn der tiefste Teil dieser Senke mit Lehm verkleidet wird, kann man sogar einen kleinen Teich anlegen, in dem auch Fische einen Zufluchtsort haben. Als Wasserzulauf können hierfür die Drainage des Gartenhauses oder eventuell überlaufende Regenfässer dienen.

Wie schütze ich mein Gartenhaus?

Das Wechselspiel von Sonne und Regen treibt das Leben im Garten voran, doch Ihr Gartenhaus profitiert von dem enormen Regenfall leider nicht. Im Gegenteil, Ihr Holz liebt es trocken zu sein. Pilze und Bakterien besiedeln und zersetzen Ihr Gartenhaus, das Holz fängt an zu modern und Ihr Gartenhaus ist nicht mehr schön anzusehen oder im schlimmsten Fall nicht mehr betretbar. ABER: Das Holz Ihrer Gartenhäuser besteht aus einer Konservierung durch Trocknung unter 20 Prozent Feuchtigkeit, dies hat den immensen Vorteil einer langen Lebensspanne mit geringen Reparaturen und überschaubarer Wartung. Dennoch ist eine regelmäßige Kontrolle auf Feuchtigkeit in ihrem Gartenhaus wichtig. Gerade wenn ihre Gartenmöbel im Sommer draußen stehen , bietet es sich an, diesen Platz für eine Inspektion zu nutzen. Sobald Sie einen Pilzbefall oder feuchte Stellen entdecken sollten sie schleunigst handeln. Auch Algen, Moos und Flechten siedeln sich vor allem an der Wetterseite oder Nordseite an und weisen darauf hin, dass dort feuchte Stellen sind, die Sie des öfteren Pflegen sollten. Während der Inspektion entfernen Sie vorsichtig die Pflanzen und behandeln das Holz mit einer Drahtbürste oder einem Sandpapier. Im Anschluss mit wasserabweisenden Ölen, Holzschutzmitteln oder ähnlichen Holzpflegeprodukten über das Holz streichen und schon ist Ihr Gartenhaus wieder für das schlechte Wetter gerüstet. Diese Produkt können Sie alle günstig Online bei uns vergleichen und bestellen.

Ein kleinen Hinweis haben wir noch für Sie:

Die Holzarten benötigen unterschiedlich viel Aufmerksamkeit von Ihnen, dies können Sie bereits beim bestellen Ihres Gartenhauses berücksichtigen. Denn einige Hölzer brauchen so gut wie keine Behandlung und andere genießen den zusätzlichen Bläueschutz.

Es kommt von allen Seiten!

Finden Sie manchmal kleine Pfützen in Ihrem Gartenhaus oder tropft es von den Decken? Dann ziehen Sie sich ein mal Wasserdicht an und inspizieren Sie Ihr Gartenhaus von Innen im Regen, zu diesem Zeitpunkt finden Sie sofort die undichten Stellen in ihrem Dach und haben die Möglichkeit diese bei schönerem Wetter sofort zu behandeln.

Der Regen kommt zwar von Oben, doch auch unter dem Haus kann sich die Feuchtigkeit sammeln. Achten Sie deshalb schon vor der Montage darauf, dass zwischen der Erde und dem Gartenhaus eine gute Lüftung gegeben und der Bereich, wo das Haus stehen soll, gut entwässert ist. Mit der Zeit können sich Gartenhaus und Erde annähern, bis schließlich das gesamte Gartenhaus von Bewuchs umgeben ist und die Lüftung nach und nach verschwindet. Die Herstellung dieser Lüftung und das Ersetzen von vermoderten Bereichen ist demnach enorm wichtig, vor allem dann, wenn man es nicht geschafft hat, den Bereich unter dem Gartenhaus trocken zu halten.

Natürlich jeder kennt es.. ein verstopfter Abfluss. Auch ein Gartenhaus besitzt einen Abfluss (in der Drainage), welcher regelmäßig von Laub und organischen Pflanzenresten befreit werden muss, damit das Regenwasser gleichmäßig Abfließen kann.

Zum Schluss kommen noch die Seitenwände, welche bei starkem Regenwetter und zusätzlichem Wind auch von der Nässe betroffen sein können. Die erste Vorkehrung dafür können Sie mit einer Wahl für ein Flachdach Gartenhaus mit Dachüberstand treffen. Diese können Sie sich gerne auf unserer Seite in Ruhe anschauen und Online vergleichen. Aber auch die großen Dachüberstände können leider nicht immer Ihr ganzes Gartenhaus schützen. gartenhaus_cubus_front_natur_karibuDer untere Teil der Wände kann bei Starkregen auch nass werden, streichen Sie an trockenen Tagen die Wände mit einer wasserdichten Farbe und Sie sind auf der sicheren Seite. Die Überdachung können Sie als zusätzlichen Abstellraum für Fahrräder oder ähnliches verwenden. Große Gartenhäuser mit Dachüberstand sind natürlich ein wenig teurer als Normale, deshalb bietet sich die Selbstmontage bei den größeren Häusern an. Sie sind leicht aufzubauen und für jeden Hobbyhandwerker durch das leichte Holz gut zu verarbeiten.

Gut zu wissen...

Mit Hilfe von Kleinigkeiten können Sie ihr Gartenhaus vor kleineren Feuchtigkeitsursachen schützen. Zum Beispiel kann ein Linoleumboden für nasse Gummistiefel ausgelegt werden, da reicht schon ein kleines Stück oder ein Gestell an der Wand oder auf dem Boden für ihre dreckigen Gartengeräte. Für das besonders entspannte Feeling im Garten sorgt eine Hollywoodschaukel, doch auch diese muss ab und an in den Scharnieren mit Schmierfett behandelt werden, damit sie vor Rost bei feuchtem Wetter genügend geschützt ist. Ihre Holzmöbel können Sie ebenfalls schnell durch eine Lackierung auf den neusten Stand bringen und auch auf Ihre Metallrahmen sollten Sie achten. Die dazugehörigen Polster können Sie ganz einfach mit einer passenden Schutzfolie in ihrem Gartenhaus verstauen, so können Sie die sonnigen Herbsttage noch in Ruhe genießen. Zur späteren Jahreszeit sollten Sie allerdings die Gartenmöbel, die Sie nicht mehr benötigen, ebenfalls in das Gartenhaus unterstellen. Wenn Sie diese Tipps und Tricks berücksichtigen steht einem entspannten Gartenaufenthalt nichts mehr im Weg. Mit wenig Arbeit und kleinen Aufmerksamkeiten kann man viel erreichen und sich lästige Kosten sparen.

Weiterführende nützliche Informationen: 


Kategoriebild: Joda®Schwedenhaus – Bernd Jorkisch GmbH & Co. KG

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