Die verschiedenen Saunaarten und ihre Wirkungsweise

Haben Sie eigentlich einen Überblick, wieviel bzw. welche verschiedenen Sauna-Arten es eigentlich gibt? Neben den sehr verbreiteten Varianten „Finnische Sauna“ und „Dampfbad“ gibt es noch viele andere Saunen, die sich alle voneinander unterscheiden. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über alle uns bekannten Sauna-Arten! Kannten Sie alle?

Wer gerade den nächsten Sauna-Besuch in einer öffentlichen Sauna plant bzw. sowieso schon mit dem Gedanken spielt, sich evtl. eine eigene Sauna nach Hause ins eigene Heim bzw. in das Gartenhaus zu holen, sollte wissen, welche Art Sauna es denn genau sein sollte. Da Sauna nicht gleich Sauna ist, ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen: Mal wird in trockener heißer Luft geschwitzt, mal in trocken milder Luft, oder auch mal in heißem Dampf. Außerdem gibt es aber noch verschiedene Sauna-Arten, welche sich vor allem im Aufbau, Schwitzklima und der Wirkung unterscheiden.

Zum Thema Sauna und Saunieren und die generelle Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden informieren wir Sie gerne im Bericht Sauna-Hygiene: Tipps für Reinigung & Desinfektion und Was Sie bei einem Zwischenfall in der Sauna tun sollten.

Der größte Unterschied bei Saunen ist wie bereits genannt, die Sauna-Variante mit

  • trockener, heißer Luft
  • oder mit heißem Wasserdampf

in der Saunakammer (Saunaraum). Das zum ordentlich Schwitzen anregende und je nach Sauna-Art in der Sauna variierende Klima beruht auf den dort herrschenden Klimafaktoren: Luftfeuchtigkeit und Temperatur sind entscheidend. Jeder Sauna-Art lassen sich sowohl die typischen Gradzahlen als auch Luftfeuchtigkeitsgehalte zuordnen. Noch dazu als Faktor kommt dann noch der Sauna-Aufguss als Unterscheidungsmerkmal von Sauna-Arten. Der Punkt „Sauna-Aufguss“ steht vorrangig und im Mittelpunkt unseres Beitrages „Saunakultur: der Sauna-Aufguss“, welcher ebenfalls hier auf unserer Seite zu finden ist.

Die finnische Sauna ist ein Sauna-Klassiker als bekannter Vertreter der trocken-heißen Sauna; ebenso zählt das Dampfbad zu einem Klassiker, als typischerweise feucht-warme Sauna. Dazu haben wir diese in unserer Reportage „Sauna oder Dampfbad? Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf einen Blick“ ebenfalls ausführlich vorgestellt.

Bekannte Saunen von A bis Z: Gemeinsamkeiten & Unterschiede auf einen Blick

Nachfolgend stellen wir die bekanntesten Sauna-Arten vor – inklusive Erklärung der typischen Klimawerte. Außerdem verweisen wir gerne auf passende Artikel hier im Magazin. So können Sie bei Interesse an noch mehr Informationen alles weitere Informative zum jeweilig interessanten Saunatyp weiterlesen.

Hier nun unser Überblick – alphabetisch sortiert:

Baby-Sauna: Sehr warm und trocken

Eine Baby-Sauna gibt es tatsächlich! Die Babysauna hat eine Temperatur von 75 Grad und eine vergleichsweise geringe Luftfeuchte von nur um die 15 %. Aufgüsse gibt es hier nicht. In diesem Sauna-Modell fühlen sich Babys und Kleinkinder tatsächlich sehr wohl.

Banja (Dampfbad): Warm und sehr feucht

Banja sind russische Badehäuser – hier gerät man bei 50 bis 70 Grad Celsius gut ins Schwitzen. Mit einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 Prozent wird hier für ordentlich Dampf im Schwitzraum gesorgt. Die typischen Aufgüsse sorgen für aromatische Effekte. Mehr Infos zum Banja erhält man auf „Sauna weltweit: So sauniert die Welt“

Biosauna / Sanarium: Mild und feucht

Die Biosauna wird auch Sanarium genannt. Hierbei handelt es sich um eine mildwarme Saunaart mit typischen Temperaturen zwischen 45 und 60 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit liegt hier in der Regel zwischen 40 und 55 Prozent – kann aber auch mal 100 erreichen! Aromatische Aufgüsse lassen die Zeit verfliegen und sind typisch für die Biosauna. Sie wird aufgrund des Klimas auch milde Sauna, sanfte Sauna oder Softsauna genannt. Mehr Informationen dazu gibt es hier: „Biosauna und Caldarium: So geht sanft saunieren“

Caldarium (Dampfbad): Mild und sehr feucht

Das Caldarium - oder auch Calidarium genannt – ist im Stil der Alten Römer gehalten und bringt Sie sanft ins Schwitzen bei 40 bis 50 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei bis zu 100 Prozent, so kann sich viel Dampf bilden. Daher wird das Caldarium auch Dampfbad (siehe unten) oder Inhalationsbad genannt. Wer mehr Infos zu dieser Sauna-Art haben möchte, ist hier richtig: „Biosauna und Caldarium: So geht sanft saunieren“

Dampfbad: Warm und sehr feucht

Das Dampfbad bietet dem Saunagänger im Durchschhnitt 40 bis 55 Grad Celsius zum Schwitzen; die Luftfeuchtigkeit schwankt zwischen 80 und 100 Prozent. Wichtig zu wissen: Im klassischen Dampfbad werden keine Aufgüsse gemacht. Noch mehr Informatives zu dieser Sauna Art: „Sauna oder Dampfbad? Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf einen Blick“

Erdsauna: Sehr heiß und trocken

Die Erdsauna kommt mit 110 bis 130 Grad Celsius auf die höchsten Sauna-Temperaturen überhaupt. Diese werden mit einer eher niedrigen Luftfeuchte kombiniert. Oftmals kommen in der Mutter aller Saunen milde Aufgüsse zur Anwendung.

Hamam: Warm und sehr feucht

Der Hamam ist vorrangig als Sauna des Orients bekannt und ist in der Türkei, auf der arabischen Halbinsel und in Nordafrika präsent. Die Temperatur liegt hier bei ca. 50 Grad Celsius – mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Aufgüsse gibt es im Hamam eher selten. Mehr Lesenswertes dazu gibt es hier: „Sauna weltweit: So sauniert die Welt“

Hot Pots: Open Air

Die Isländer nennen ihre geothermal aufgeheizten Badestätten an der frischen Luft Hot Pots. Mehr Infos dazu sind in „Sauna weltweit: So sauniert die Welt“ zu finden.

Inhalationsbad

siehe Caldarium

Irisches Dampfbad: Mild und feucht

Im Irischen Dampfbad genießt man milde Temperaturen und viel Dampf. Ebenso gibt es hier Aufgüsse. Mehr Informationen gibt es auf: „Sauna weltweit: So sauniert die Welt“

Japanisches Dampfbad

Das Japanische Dampfhaus zählt eigentlich zu den Badehäusern. Es bietet seinen Gästen unterschiedliche Badebecken warmer Art, darunter ist mindestens ein sehr heißes. Wenn das Badewasser aus der regionalen Wasserleitung kommt, heißt es Sento. Wenn das Wasser jedoch aus natürlichen und heißen Quellen kommt, ist das Badehaus ein Onsen. Mehr dazu auf „Sauna weltweit: So sauniert die Welt“

Klassische Sauna: Heiß und trocken

Die Klassische Sauna wird auch Finnsauna bzw. Finnische Sauna genannt. Temperaturtechnisch liegt man hier zwischen 80 und 100 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit beläuft sich auf 10 bis 30 Prozent. Zum Ende des jeweiligen Saunaganges finden typischerweise die Aufgüsse statt. Mehr Interessantes: „Sauna oder Dampfbad? Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf einen Blick“

Orientalische Sauna

siehe Hamam

Sanarium und sanfte Sauna

siehe Biosauna

Sento

siehe Japanisches Dampfbad

Tepidarium: Mildwarm und trocken

Bei dem Tepidarium handelt es sich um einen Wärmeraum mit einer Temperatur von nur 38 bis 40 Grad; also knapp über der des menschlichen Körpers. Aufgüsse sind hier eher untypisch. Die relativ geringe Luftfeuchtigkeit liegt bei ca. 20 Grad Celsius.

Türkische Sauna

siehe Hamam

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit unserem Sauna-Überblick etwas Licht ins Dunkel bringen bzgl. der vielen Sauna-Arten, die es so gibt. Es lässt sich ein großer Teil der aufgelisteten Saunatypen bautechnisch problemlos im Haus oder Garten(haus) integrieren. Lediglich wenige der genannten Saunen benötigen natürliche Ressourcen, so z.B. das Japanische Dampfbad und die isländische Saunakultur mit ihren natürlichen hot spots.

Nun möchten wir Ihnen zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, die jeweiligen Sauna Arten in Ihrem Zuhause einzurichten:

Saunatypen fürs Zuhause

karibu_fasssauna_4_aussensaunaIn unserem Online-Bestellshop bieten wir verschiedene Saunen für daheim an. Eine Sauna für Zuhause kann auf unterschiedliche Weisen umgesetzt werden. Wir bieten Ihnen:

  • Gartensauna
  • Fasssauna
  • Innensauna.

Gerne zeigen wir Ihnen in Wort und Bild, was die Sauna-Arten für Ihr wohliges Heim auszeichnet. Ebenso verweisen wir ggf. auf andere Beiträge zu den jeweiligen Sauna-Arten.

Die geräumige Gartensauna

Gartensaunen sind im Prinzip Gartenhäuser, welche als Sauna ausgelegt sind. Sie werden ebenso als Gartenhaus mit Sauna oder Saunahaus betitelt. Hierbei unterscheidet man Gartensaunen mit Vorraum und auch ohne Vorraum. Der Vorraum ist eine nützliche und sinnvolle Erweiterung, da dieser oftmals als Ankleidezimmer genutzt werden kann und somit den Komfort eines Saunaganges erheblich steigert. Einfache Gartensaunen benötigen gar nicht viel Platz, sie passen auch hervorragend in einen etwas kleineren Garten. Modell mit entsprechendem Vorraum sind da schon anspruchsvoller und daher doch eher für größere Gärten angebracht.karibu-saunahaus-nordin_naturbelassen

Die urige Fasssauna

Die sogenannte Fasssauna ist ebenfalls hervorragend für kleinere Gärten geeignet. Diese Gartensauna ist in platzsparender Fassform gehalten und bietet Saunavergnügen auf kleinstem Raum und noch dazu – aufgrund der Bauart – auch noch den höchsten Wirkungsgrad.

Die praktische Innensauna

Eine Innensauna kann sowohl in einem Zimmer Ihres Hauses oder auch im Gartenhaus integriert werden; ggf. sogar als platzsparende Ecksauna für den Einbau in einer Raumecke. Innensaunen werden als Modelle mit zwei Sauna-Arten gehandelt:

  • Massivholzsauna
  • Elementsauna.

Die unterschiedlichen Punkte einer Massivholz- zu einer Elementsauna erfahren Sie ausführlich im Beitrag: „Elementsauna oder Massivholzsauna – was ist besser?“.

In unserem Online-Shop werden Sie auch im Bereich der sogenannten Energiesparsaunen fündig. Auch hierbei handelt es sich um Innensaunen, auch wenn sie etwas kleiner ausfallen als die typische Innensauna-Variante. Für eine Energiesparsauna ist kein Starkstromanschluss nötig, da sie sich bei 230 Volt betreiben lassen. Aus der Betriebsstromstärke resultiert schließlich die handelsübliche Alternativbezeichnung 230-V-Sauna.

Wärmende Infrarotkabine

Bei der Überblick-Beschaffung nach der passenden Saunaart für daheim werden Ihnen auch Wärmekabinen bzw. Infrarotkabinen auffallen. Das Charakteristische dieses Saunatyps haben wir Ihnen in folgendem Artikel beschrieben: „Alternative zu Sauna und Dampfbad: die Infrarotkabine und ihr therapeutischer Nutzen“.

Andere Sauna-Arten

Neben den oben aufgelisteten Sauna-Arten, kann man sich auch einen Badezuber zulegen. Die alternative Bezeichnung hierfür lautet Badefass oder auch Hot Tub. Haben Sie bereits eine Sauna gefunden, die Ihnen so richtig zusagt und gefällt und auch in Ihr Zuhause bzw. in den Garten passt? Herzlichen Glückwunsch! Falls es doch ein paar Kleinigkeiten gibt, die nicht ganz so sind, wie Sie es sich wünschen, sprachen Sie uns an. Gerne fertigen wir für Sie Ihre Wunschsauna nach Maß. Was Sie zu den Maßanfertigungen wissen müssen, finden Sie direkt in unserem Online-Shop.

Weiterführende nützliche Informationen: 

  1. Sauna kaufen: Was beachten, um einen Fehlkauf zu vermeiden?
  2. Schwitzen bei Minusgraden: Sauna-Paradies im Garten
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